Die kleine Bärenfamilie

Die 3. Folge der Geschichte

Warten auf Weihnachten

 

Die Tage bis Weihnachten gingen nur ganz langsam vorbei. „Mama“, sagte Baby Bär, „Ich halte das nicht mehr aus. Wie oft muss ich denn noch schlafen, bis endlich das Christkind kommt?“

„Nur noch etwa zehn Tage, mein Schatz“.

„Waaas? So lange?“, staunte Baby Bär.

„Ja, so lange“, antwortete Mama.

„Was soll ich nur machen, in der ganzen Zeit? Papa kommt auch immer so spät nach Hause, dann liege ich schon im Bett. Und ich darf nicht mal mit ihm zur Arbeit, um Männergesprächezu führen!" Bärchen nörgelte herum.

 

12 Keller x 

Mama schlug vor: „Wir können zusammen Plätzchen backen und Christbaumschmuck basteln, was hältst du davon?

Das gefiel Baby Bär

Mama schickte ihren kleinen Sohn in den Keller, weil sie da die Bastelsachen aufbewahrte. Sie lagen schön geordnet in Kartons, die im Regal standen. Er nahm die Kisten mit nach oben.

 

Baby Bär musste noch einmal in den Keller , weil er nicht alles auf einmal tragen konnte. Mama hatte inzwischen Buntstifte, Schere und Glanzpapier auf den Tisch gelegt, dann ging es los.

 

 

 13 Kette

Die Beiden bastelten kleine, bunte Kästchen mit Schleifen, für die Geschenke.

Dann machten sie eine lange bunte Kette aus Glanzpapier und goldene Sterne. Sie legten den fertigen Christbaumschmuck in eine Blechdose.

 

 

 

14 aus dem Bett in die Küche 

In den nächsten Tagen wurden Plätzchen gebacken.

Mama knetete den Teig und rollte ihn aus. Bärchen stach mit den Förmchen Monde, Sterne, Schäfchen und runde Plättchen aus.

Die Plätzchen kamen auf das Backblech, das Mama in den Ofen schob.

Als Papa nach Hause kam, sagte er: „Es duftet bei euch herrlich nach Weihnachten.“

"Ja", sagte Mama, "unser fleißiger Sohn hat mir dabei sehr gut geholfen."

"Das freut mich", antwortete Papa. "Zur Belohnung gehe ich in der nächsten Woche mit dir in den Wald, und wir holen zusammen einen Weihnachtsbaum.

 

Am Sonntagmorgen war es endlich soweit. Baby Bär war schon ganz früh aufgestanden. Er ging in das Schlafzimmer von Mama und Papa, die Beide noch schliefen. Er rüttelte Papa wach: „Papa, wir wollen doch den Weihnachtsbaum holen.“

„O nein“, brummte der, „aber nicht um halb fünf morgens. Es ist draußen doch noch ganz dunkel. Leg dich noch einmal hin und schlaf ein bisschen. Ich wecke dich schon rechtzeitig.“

„Mir macht halb fünf nichts aus“, ärgerte sich Bärchen; „und ich schlafe sowieso nicht mehr.“ Aber es dauerte nicht lange, und er schlief wieder ein. 

„Aufstehen, Herr Bärchen“, hörte er Mama rufen, „Papa sitzt schon am Frühstückstisch.“ Er sprang aus dem Bett und war noch nie mit waschen, Zähne putzen und anziehen so schnell fertig.

 

15 Auf gehts x 

Nach dem Frühstück ging es los. Im Bollerwagen lagen die Säge, eine Astschere und Kordel zum zusammen binden. Dann kam Baby Bär noch hinein, und Papa zog los in den Wald.

Ich möchte einen ganz großen Baum, den !“, sagte Baby Bär und zeigte auf einen riesenhohen Tannenbaum.

16 Muede x„Der passt nicht in das Zimmer, und der ist auch nicht schön gerade gewachsen“, antwortete Papa und fragte: „Was hältst du denn von diesem?“

„O, der ist schön“, strahlte Baby, „aber ich möchte sägen“.

Papa hielt den Baum fest und Bärchen sägte bis er schwitzte und ihm so warm wurde wie im Sommer.

„Jetzt musst du weitersägen Papa, und ich halte den Baum fest“, er war ganz müde geworden.

Als der Baum abgesägt war, wurde er mit der Kordel umwickelt, damit er in den Bollerwagen passte.

Bärchen saß bequem neben dem Baum und lehnte sein Köpfchen an. Auf der Rückfahrt schlief er ein.

Er merkte gar nicht mehr, wie er ausgezogen und in sein Bettchen gelegt wurde.

 

 

 

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